

Matera liegt in einer der suggestivsten Felsenlandschaften Italiens. Eine schroffe Gegend, die seit frühester Menschheitsgeschichte in direktem Kontakt mit der Natur bewohnt wurde.
Um diese Jahrtausende alte Geschichte zu erhalten, wurde von der Region ein historisch-archäologischer Naturpark der Felsenkirchen von Matera und seinem Umland eingerichtet, auch Parco della Murgia Materana genannt. Eine Felsenlandschaft mit Grotten und Schluchten, die seit vorgeschichtlichen Zeiten von Menschen als Zufluchtsorte verwendet wurden. Unsagbar suggestiv ist die Gravina di Matera, eine riesige Kalkschlucht von über 20 km Länge, die sich bis zur Ortschaft Montescaglioso ausdehnt.
Der Teil der Murgia, die Matera umgibt, hat eine enorme Ausdehnung und zeichnet sich durch mediterranen Bewuchs aus. Hier gibt es zahlreiche, faszinierende Felsenkirchen, vorgeschichtliche Siedlungen aus dem Neolithikum, Höhlen aus Tuffgestein und viele Gehöfte.
Es gibt etwa 150 Felsenkirchen, die alle in den Fels gegraben wurden. Zeugnis der stark ausgeprägten ländlichen Religiosität.
Der Parco della Murgia ist ein wahres Paradies, nicht nur für diejenigen, die sich für Archälogie, Kunst und Religion begeistern können, sondern auch für leidenschaftliches Birdwatching: hier leben seltenste Vogelarten wie der Natternadler, die Gabelweihe, der Lannerfalke und der Schmutzgeier. Raubvögel wie der Rötelfalke leben hier mit den Menschen zusammen, bauen ihre Nester auf den Dächern der verlassenen Sassi und unter den Ziegeln des Benediktinerklosters in Montescaglioso.
| Die Tiere im Park | Die Pflanzen im Park |
| Rötelfalke Mäusebussard Ghebbio Seidensänger und Zaunkönig Schmutzgeier Stachelschwein Nattern Zornnatter Vierstreifen-Natter Ringelnatter | Mazedonische Eiche Steineiche Flaumeiche Europäischer Zürgelbaum Mastixstrauch Terebinth-Pistazie Steinlinde Zedern-Wachholder Ölbaum |



